Unsere 1. Herren in der 1. Regionalliga SüdOst Spielzeit 2010/11
Klare 87:62-Revanche gegen Herzogenaurach
13.3.11
(be) - "Wie gut, wenn ein Center auch Dreier werfen kann!" Gemeint hat
Basket-Präsident Janos Belik damit Moritz Wohlers, der beim 87:62-Sieg
gegen Herzogenaurach ein ganz großes Spiel geliefert hat. Nicht nur,
weil er mit 28 Punkten erneut Topscorer war, sich hinten und vorne
Rebounds angelte, um jeden Ball kämpfte, sondern weil er auch noch drei Dreier erzielte, die seinem Team letztendlich den Weg zum Sieg ebneten.
Dabei
war insbesondere das erste Viertel alles andere als ansehnlich. Die
Gastgeber starteten zwar mit 5:2, doch die Gäste agierten mit
unorthodoxer Spielweise, durften oftmals ungehindert aus der Distanz
punkten und führten nach leichten Korblegern zwischendurch mit
14:11 und 18:17. München Basket verteidigte schlecht, ehe endlich dann
doch vor allem auch Seth Haake (20 P.) vor den Augen seiner aus den USA
angereisten Eltern in die Gänge kam und mit drei Punkten zum
23:21 seine Mannen in Führung brachte. Die Gäste konterten noch einmal
(27:30 in der 15. Minute) - das war´s aber dann. 14:2 Münchner Punkte
von Kirchhoff, Wohlers, Ware und Haake bis zur Pause drehten die Partie
vorentscheidend. Halbzeitstand war 41:32.
Kontinuierlich
bauten die Gastgeber ihren Vorsprung über 50:34, 57:43 (nach einem
Dreier von Mark Grube) bis zum 63:48 (in 30. Minute nach vier Punkten
von Florian Börstler) aus. Zwei Körben von Fabian Kirchhhoff, der seit
Wochen zu den Besten im Team gehört, folgten abwechselnd nur noch Körbe
von Wohlers und Haake bis hin zum 84:57. Basket-Coach Matthias Zollner
konnte sich längst entspannt zurücklehnen, die Gäste hatten ihr Pulver
bereits verschossen und wurden von den Münchnern deutlich besser
kontrolliert als zu Beginn der Partie.
Das
war übrigens der 8. Sieg bei neun Spielen in der Rückrunde! Nächsten
Samstag geht´s nach Baunach. Dann folgen zwei Heimspiele hintereinander
gegen Oberhaching (26.3.) und Dresden (2.4.). Saisonfinale ist
schließlich am 9. April beim Tabellenführer in Nördlingen.
Das Team :
Florian Börstler (6 Punkte), Richard Ware (11), Christoph Pölt (4),
Fabian Kirchhoff (13), Seth Haake (20/ 1 Dr.), Moritz Wohlers (28/3)
und Mark Grube (5/1).
Foto links oben : Rich Ware, Moritz Wohlers, Seth Haake und Fabian Kirchhoff (von links) verfolgen die Anweisungen des Trainers. Foto rechts : Fabian Kirchhoff konzentriert beim Freiwurf. Fotograf : Alexander Schmied siebenpunkt-design.de
Mit fulminantem Endspurt zum Sieg in Zwickau
26.2.11
(be) - Einen ganz wichtigen 87:77-Sieg erzielte München Basket am
Samstag Nachmittag in Zwickau, um damit in der Tabelle sich noch mehr
nach vorne zu arbeiten: 5. Platz mit jetzt 33 Punkten. Allerdings
gelang dieser Coup erst in den letzten fünf Spielminuten. In der 35.
Minute führte nämlich Zwickau noch mit 75:65, ehe die Gäste das Spiel
mit einem 20:2-Lauf nochmals entscheidend drehten.
Siege
gab´s am Samstag auch für Basket II in der Regionalliga 2 im Lokalderby
mit Bayern München II (84:78) und auch noch für die Frauen in der
Bayernliga Süd, sie gewannen gegen Germering II mit 69:64, während ihr
Trainer, Matthias Zollner, in Zwickau weilte.
Foto : Florian Börstler hatte großen Anteil an München Baskets 20:2-Schlusspurt zum 87:77 Endstand. Fotograf : Alexander Schmied siebenpunkt-design.de.
München Basket dreht das Spiel gegen die Regnitztal Baskets und gewinnt mit 77:73
20.2.11
(be) – Mit einem starken dritten Viertel (26:12) sind die Mannen von
München Basket gegen die Regnitztal Baskets nach eher schwacher erster
Hälfte wieder zurück ins Spiel gekommen und haben am Ende knapp,
aber letztlich doch verdient mit 77:73 gewonnen. Die anderen drei
Viertel haben die Gastgeber übrigens verloren gegen die frech
aufspielenden jungen Gäste aus Hirschaid. Ob es nun eine schlechte
Defense war – insbesondere im ersten Viertel (22:25), als die Franken
ein ums andere Mal schier ungehindert durch die Münchner Abwehr
durchmarschierten und einfachste Korbleger verwandelten - oder
aber die vergebenen eigenen Chancen, München Basket schaffte es nicht,
den Dampf rauszunehmen aus einem unheimlich schnell geführten Spiel.
Dazu kamen diverse leichtfertige Ballverluste und zu viele Fehlwürfe.
So lagen die Jungs von Trainer Matthias Zollner zur Pause mit 36:43
hinten gegen die technisch versierten und quirligen Gäste.
In
der Pause schien Zollner aber dann doch die richtige Devise ausgegeben
zu haben. Es wurde auf Zonendeckung umgestellt, und schon klappte alles
erheblich besser. Die Regnitztaler wurden nervös, hektisch und konnten
ihre Emotionen nur schwer zurückhalten. Die Quittung waren schnelle
fünf Mannschaftsfouls und ein 10:0-Lauf der Münchner innerhalb von drei
Minuten hin zum 50:48 (26.) für die Gastgeber, das diese gar noch bis
zum 60:55 (30.) ausbauen konnten. Die Partie war gedreht. Auch weil
sich die Münchner zum Glück nämlich nicht von den vielen kleinen, oft
versteckten Tacklings der Gäste provozieren ließen und ruhig
weiterspielten. Fest im Griff hatten zudem die beiden Schiris die
Partie. Nicht so im Griff hatte sich dagegen diesmal Seth Haake, er
musste nach seinem vierten (unnötigen) Foulmal für ein
paar Minuten auf die Bank und ärgerte sich wohl selbst am meisten, dass
er einen eher schlechten Tag erwischt hatte. Zu 18 Punkten hat es
dennoch gereicht.
Spannend
wurde es aber dann doch noch einmal. München Basket lag nach dem
einzigen Dreier der Gastgeber durch Mark Grube in der 35. Minute schon
mit 73:63 in Führung, als die Gäste noch einmal Morgenluft witterten.
Mit drei Dreiern in Folge verkürzten sie nochmals auf 72:75. Doch nun
spielten Wohlers und vor allem Kirchhoff ihre ganze Routine aus und
hielten die Regnitztal-Youngsters auf Distanz. Fabian Kirchhoff (14
Punkte) schnappte sich einen entscheidenden Rebound unter dem eigenen
Korb in den Schlusssekunden und Topscorer Moritz Wohlers (22 Punkte) versenkte zwei wichtige Freiwürfe gleich danach zum Schlussresultat von 77:73.
Das Team :
Florian Börstler ( 6 P.), Christoph Pölt (6), Fabian Kirchhoff (14),
Maximilian Härtel (2), Seth Haake (18), Moritz Wohlers (22), Mark Grube
(9/1 Dr.) und Kevin Schütz.
Foto links oben : Seth Haake macht sich lang. Foto rechts unten :
Topscorer Moritz Wohlers machte mit zwei sicher verwandelten Freiwürfen
den Sack gegen Regnitztal zu. Fotograf : Alexander Schmied
siebenpunkt-design.de.
Klarer 86:66-Sieg in Dachau für München Basket
13.2.11 (be) - Von Anfang an ungefährdet schien der
klare 86:66-Auswärtssieg von München Basket bei den Dachau Spurs. Und dennoch
hieß es aufpassen bis zum Schluss, konnte das Basket-Team doch nur zu siebt in
die Dachauer Jahnhalle fahren. Nach Atoberhans Verletzung fiel nämlich auch
Marc Grube mit Krankheit aus. Und in der 28. Minute schied zu allem Übel
zudem noch Rich Ware (im Foto) nach einem Ellbogenschlag an seine
Augenbraue aus. Die Wunde musste im Krankenhaus genäht werden.
Zum Glück zeigte sich aber Neuzugang Kevin Schütz
bereits ganz gut ins Team integriert und auch Dido Pölt rechtfertigte seine
lange Einsatzzeit an diesem Abend mit einem sehr guten Spiel. Somit hatte das
beinahe gemächliche und damit kräftesparende Spiel in der Anfangszeit im
Nachhinein doch etwas Gutes. Die Gäste führten bereits nach ein paar Minuten
recht klar (9:2 nach 3 Minuten und 21:10 nach dem 1. Viertel).
Ladehemmung hatte bis dahin aber noch Seth Haake. Er wollte den Erfolg
erzwingen und musste diesmal gar bis zur 9. Minute auf seinen ersten Punkt
warten. Als er in der 15. Minute auf 30:15 erhöht hatte, war klar,
dass die Dachauer Korberfolge allein von Pettaway (26 Punkte) und Knox (21)
wohl doch zu wenig sein sollten, um den Gästen Paroli bieten zu können. Am Ende
war Haake mit 24 Punkten erneut bester Münchner Werfer. Bis zur Halbzeit
bauten Kirchhoff, Wohlers und Haake den Vorsprung bis auf 36:23
aus.
Schnelle fünf Dachauer Fouls nach dem Wechsel sorgten
im dritten Viertel für ein Freiwurffestival. Aber nicht nur die gute Quote ließ
die Führung stetig anwachsen. Die Gäste verteidigten bestens und
überwanden beim Stand von 54:35 auch den "Aufreger" anlässlich
des Ausscheidens von Ware routiniert und cool. Wohlers und Co.
bauten die Führung sogar noch auf 67:42 aus und gleich nach dem
Wiederanpfiff in den Schlussabschnitt gar auf 71:42, was stolze 29 Punkte
Vorsprung bedeuteten. Fünf Dreier der Dachauer und ein 19:24 im
Schlussviertel sorgten dann aber doch noch für etwas Ergebniskosmetik, was den
unerwartet klaren Erfolg des Zollner-Teams, das nun einen Gang zurückschalten
durfte, aber nicht mehr gefährden konnte.
Mit einem Sieg gegen die Regnitztal Baskets (28 Punkte
und Platz 7) kann unser Team (29 P./Rang 6) am kommenden Samstag (zu Hause
an der Dachauer Straße um 18.30 Uhr) einen weiteren Konkurrenten auf
Abstand halten. Nach oben wird es schwer, Boden gut zu machen. Dachau ist mit
einem Spiel weniger vorerst punktgleich auf Platz 5, Rattelsdorf ist mit 31
Punkten Vierter. Das Spitzentrio in der Regionalliga 1 heißt weiterhin
Nördlingen (34), Ansbach und Zwickau (je 33 P.).
Das Team: Börstler (5
Punkte/1 Dreier), Ware (7), Pölt (5), Kirchhoff (18), Haake (24/2), Wohlers
(22) und Schütz (5).
Foto: Rich Ware. Fotograf : Alexander Schmied siebenpunkt-design.de
München Basket dominiert Würzburg
7.2.2011
- Es gibt Mannschaften, die gewinnen fast immer in
überlegener Manier. Im Eintrittpreis ist der Sieg beinahe garantiert.
Von
solchen Sphären ist München Basket noch einiges entfernt. Zwar wurden
im neuen Jahr immerhin 4 von 5 Spielen gewonnen, doch garantiert ist
das noch
lange nicht. Immer wieder gab und gibt es Spiele, die für Zuschauer und
Verein emotionale Achterbahnfahrten sind. Manchmal enden diese Fahren
für München Basket auch in einer Niederlage und alle steigen wie
benommen aus.
Deshalb
staunten die Zuschauer in der Dachauer 98 nicht schlecht, als München
Basket
vergangenen Samstag gerade so aufspielte und gewann wie die eingangs
beschriebenen Mannschaften. Drückend überlegen nämlich. Opfer dieser
Demonstration war das Tabellenschlusslicht TG 48 Würzburg. Von der
ersten Spielsekunde an diktierte München Basket das Geschehen und ging
mit einem 63:22 in die Halbzeitpause. Und so ging es in der zweiten
Spielhälfte weiter. Weder fanden die Würzburger eigene Wege und Mittel,
sich
der drohende Niederlage entgegen zu stemmen, noch brachte München
Basket
sie durch nachlassende Konzentration zurück ins Spiel. Zwei technische
Fouls gegen die Franken taten ihr übriges. Mit dem Endergebnis von
120:55 polierte München dann auch noch seine Korbdifferenz auf.
Getrübt
wurde die Freude durch die Nachricht, dass Alexander Atoberhan sich im
Spiel gegen Ansbach letztes Wochenende die Hand gebrochen hat und
voraussichtlich für den Rest der Saison ausfällt. Als Sportsmann durch
und durch war er trotzdem gekommen, um seine Mitspieler von der Bank
aus zu unterstützen.
Angesichts
der ungefährdeten Dominanz seines Teams verteilte München Basket Coach
Mattthias Zollner die Einsatzzeiten gleichmäßig über die ganze Bank. Zu seinem ersten Einsatz kam Neuzugang Kevin
Schütz. In Sachen Treffsicherheit zeichneten sich besonders Florian
Börstler, Rich Ware und Moritz Wohlers aus, die alle weit über 80%
ihrer Würfe erfolgreich im gegnerischen Korb versenkten.
Fazit
: Das Spiel war eine gelungene Generalprobe für die schwere
Auswärtspartie in Dachau, sollte angesichts der begrenzten
Möglichkeiten der Würzburger aber nicht überbewertet werden. Und mal
unter uns : Immer solche einseitigen Spiele wäre auch langweilig, oder ?
Das Team: Florian Börstler (17 Punkte), Rich Ware (21), Christoph Pölt
(12), Fabian Kirchhoff (12), Seth Haake (22), Moritz Wohlers (19), Mark
Grube (17) und Kevin Schütz.
Foto links oben: Mark Grube - Benjamin und schon eine wichtige Stütze des Teams. Foto rechts unten: Seth Haake läßt sich einen Bart wachsen, konzentriert sich und den Mädeln gefällt´s. Fotograf: Alexander Schmied siebenpunkt-design.de.
Am Ende ging in Ansbach die Luft aus
31.1.11
(be) – Der energische Zwischenspurt in der zweiten Halbzeit hat nicht ganz
gereicht, um das Ruder im Spiel bei den Ansbach Piranhas am Ende doch
noch herumzureißen. So verlor München Basket nach zuletzt drei Siegen
sein Auswärtsspiel in Ansbach mit 69:79. Für Ansbach war es bereits der
achte Heimsieg in dieser Saison. Die
Ansbacher erwischten den besseren Start und führten nach vier Minuten
mit 7:0, ehe die Baskets durch Mark Grube zu ihren ersten Punkten
kamen. Bis zum Viertelende blieben die Hausherren aber ständig in
Führung und lagen schließlich mit 19:12 in Front.
Auch
im zweiten Durchgang entwickelten die Piranhas in der Verteidigung
enorm viel Druck auf die Schützlinge von Münchens Trainer Matthias
Zollner. Lediglich Neuzugang Seth Glenn Haake, der in der ersten Hälfte
15 seiner insgesamt 19 Punkte erzielte, konnte dagegenhalten. Zur Pause
lagen die Baskets deutlich mit 26:38 zurück.
Die zweite Hälfte begann mit einem Dreier von Grube, der danach aber genauso Ladehemmung
vermelden musste wie seine Mannschaftskameraden. Zudem fehlten diesmal
die Körbe von Moritz Wohlers, der zwar dabei war, aber doch krank war
und eigentlich hätte daheim bleiben sollen. Es kamen kaum noch Punkte
dazu, so dass Ansbach seinen Vorsprung gar auf 52:35 ausbauen konnte.
Wer in der Halle schon an eine Vorentscheidung geglaubt hatte, der
hatte die Rechnung allerdings ohne Münchens Fabian Kirchhoff gemacht,
der die Ansbacher Freiräume zu 20 Zählern im zweiten Spielabschnitt
nutzte. Bis auf einen Punkt war München in der fünften Minute des
letzten Viertels (64:63) vor allem durch seine Körbe herangekommen.
Doch dann kam ein Bruch, die Gastgeber schafften gar einen 13:0-Lauf
hin zum 77:63 in der 39. Minute und stellten damit den alten Vorsprung
wieder her.
Das Team:
Kirchhoff (22), Haake (19), Grube (11), Börstler (5), Ware (9),
Wartenberg (1), Pölt (0), Atoberhan (2), Wohlers (0) und Neuzugang
Kevin Schütz (0).
München Basket vor schwerem Auswärtsspiel in Ansbach
28.1.2011
- Für München Baskets 1. Herren brechen jetzt die Wochen der Wahrheit
an, denn der Spielplan hat ihnen bis Ende Februar Auswärtsspiele
ausschließlich bei den Top-Teams der Liga zugelost. Ansbach, Dachau und
Zwickau stehen auf dem Programm. Aktuell belegen diese Mannschaften die
Tabellenplätze 2 bis 4. Gegen diese starken Gegner wird sich beweisen,
ob München Basket seine bisher erfolgreiche Aufholjagd in der 1.
Regionalliga SüdOst - man verbesserte sich seit Jahresbeginn durch drei
Siege in Folge von Platz 11 auf 6 - fortsetzen kann oder im Mittelfeld
stecken bleibt.
Den
Anfang macht diesen Samstag die Partie gegen die hapa Ansbach Piranhas,
den Tabellendritten. Zuhause haben die Piranhas eine makellose Bilanz
von 7 Siegen in 7 Spielen. Selbst der klare Tabellenführer Giants
Nördlingen wurden mit einer Niederlage nach Hause geschickt. Auswärts
schwächeln die Franken gelegentlich, zuletzt beim Aufsteiger TSV OH
Deisenhofen, dem man mit 94:80 unterlag. München
Baskets Trainer Matthias Zollner zur Position seiner Mannschaft vor dem
Spiel : "In den letzten 3 Partien waren wir auf dem Weg hin zu unserer
eigentlichen Spielstärke. Dieses auch weil wir endlich zusammen
trainieren konnten und ohne größere Verletzungsprobleme blieben.
Dennoch gehen wir als Außenseiter in die Partie, denn Ansbach ist die
erfahrenste Mannschaft der Liga mit vielen ehemaligen Spielern aus der
1. und 2. Bundesliga. Es wird eine harte Nuss, wenn nicht sogar das
schwerste Auswärtsspiel der Saison."
Das Hinspiel hat im Oktober hat München Basket mit 92:70 gewonnen. Die
Offensive der Ansbacher ist eher durchschnittlich, was aber durch gute
Verteidigungsarbeit ausgeglichen wird. Und ähnlich dürfte die
Marschroute für unser Team lauten, will es seine Außenseiterchancen in
einen Sieg ummüntzen : Die Erfolge in der Offensive - da sind wir
deutlich besser aufgestellt als die Ansbacher - durch agressives
Verteidigen sichern ! Foto: Kann den Ball nach vorne treiben - Alex Atoberhan. Fotograf: Alexander Schmied siebenpunkt-design.de.
Verdienter 93:86-Sieg gegen Rattelsdorfer Korbwurfmaschine
23.1.11
(be) - Das war ein hartes Stück Arbeit, wie sich München Basket den
verdienten 93:86-Sieg über die Rattelsdorf Independents in der
Schlussphase endgültig sichern konnte. Um so größer war die Freude über
die beiden wichtigen Punkte in der Tabelle, war in den letzten drei
Begegnungen doch jeweils Rattelsdorf als Sieger vom Feld gegangen.
Gegen die Wurfmaschine der Gäste kann man eigentlich nur hoffnungslos
verlieren oder aber konzentriert dagegenhalten. Und genau mit diesem
Rezept schickte Basket-Coach Matthias Zollner seine Mannen ins Spiel.
Mit 4:0 starteten die Gastgeber, doch die Gäste konterten mit zwei
eiskalten Dreiern. Und so ging es munter weiter. Das 33:30 im ersten
Viertel zeugt von der hohen Intensität in der Partie. Keine Sekunde
durfte man die Franken an der Dreierlinie außer Acht lassen, schon
hatten sie einen Dreier versenkt oder zumindest versucht. Allerdings
zeigt sich im Münchner Team immer mehr, wie wichtig wohl Neuzugang Seth
Glenn Haake werden kann. Er war der Vater des dritten Sieges in Folge.
Nicht nur, weil er mit 26 Punkten Topscorer war, sich souverän 13
Rebounds angelte, sondern weil er mit seiner ruhigen Art immer wieder
das Spiel beruhigte und seine Nebenleute blendend einsetzte.
Kampf
überwog im zweiten Spielabschnitt, keiner wollte zu sehr oder
vorentscheidend in Rückstand geraten. Prompt gelangen beiden
Mannschaften auch nur halb so viel Körbe wie zuvor. Wie gut, dass sich
die Münchner aufweitere zwei ganz starke Akteure
verlassen konnte. Moritz Wohlers und vor allem Fabian Kirchhoff hatten
einen besonders guten Tag erwischt, wenngleich sich Wohlers über
manchen Fehlwurf selbst wohl am meisten geärgert hat. Eng blieb es
somit nicht nur bis zur Pause (48:47), die Independents ließen nicht
locker und blieben stets äußerst gefährlich. Deren Harold Johnston ist
nicht umsonst bester Werfer der Liga, auch in München steuerte er 34
Punkte bei und konnte nur ganz schwer verteidigt werden. Doch außer im
zweiten Abschnitt (15:17) waren die Gastgeber immer einen Deut, sprich
Korberfolg besser als die Gäste. Sie gewannen das dritte Viertel mit
26:22 und auch das letzte knapp mit 19:17. In der Summe war es der
verdiente Erfolg in einem rasanten Spiel und in der Tabelle mit nun
mehr 24 Punkten Rang sechs – mit Tendenz nach oben.
Das Team:
Florian Börstler (3 Punkte), Richard Ware (14), Marc Wartenberger (0),
Christoph Pölt (0), Fabian Kirchhoff (25), Alex Atoberhan (5), Seth
Haake (26/ 1 Dreier), Moritz Wohlers (11) und Mark Grube (9).
Foto links unten: Ganz nah dran am Spielfeld - Zuschauer in der Halbzeitpause. Foto rechts oben: So sehen Sieger aus.
München Basket feiert wichtigen Auswärtssieg über Weiden
17.1.2011
- Und wieder hatte das Krankheitspech zugeschlagen: Mit Mark Grube und
Alexander Atoberhan zwang die Grippe zwei wichtige Spieler ins Bett
und so musste München Basket mit schmalem Kader die Reise zu den
Coocoon Baskets Weiden antreten. Würde das gutgehen gegen einen
Gastgeber, die zwar Tabellenletzter war, durch einen Auswärtssieg in
Deisenhofen und einen neuen US-Spieler aber wieder Auftrieb erhalten
hatte und im Abstiegskampf vor allem auf Heimsiege setzen muss ?
Es
ging gut und so hatten die Spieler und Trainer Matthias Zollner nach
der Schlusssirene allen Grund zu feiern. Mit 101:70 konnten sie die
Partie klar für sich entscheiden. "Ganz tolle Leistung von den Jungs !"
kommentierte Zollner den Sieg. Von der ersten Spielminute an
machte München Basket Druck in der Offensive und ging mit 58:44 in die
Halbzeit. Das druckvolle Angriffsspiel wurde in der zweiten
Spielhälfte nahtlos fortgesetzt. In der Defensive wurde auf Zone
umgestellt und das machte sich bezahlt, denn den Weidenern gelang vorne
kaum mehr etwas und so ging das 3. Spielviertel ganz deutlich mit 26:7
an uns. Die Weidener Topscorer Marco Miklos (13 Punkte) und Jan Seliger
(4 P) wurden die ganze Spielzeit über im Zaum gehalten und konnten
wenig reißen, lediglich der Weidener US-Neuzugang Rob Robinson erfüllte
mit 24 Punkte die ihn gesetzten Erwartungen. Im letzten Spielviertel
ließ München Basket dann nichts mehr anbrennen und fuhr mit dem
101:70 zwei weitere wichtige Punkte bei der Aufholjagd ins vordere
Tabellendrittel ein.
Topscorer
bei München Basket war Seth Haake, der 33 Punkte beisteuerte und bei
allen Wurfkategorien hervorragende Erfolgsquoten von 70% und mehr
hatte. Ihm folgten mit ebenfalls sehr guter Chancenverwertung Rich Ware
mit 22 und Moritz Wohler mit 19 Punkten. Aber nicht nur Punkte tragen
zum Sieg bei, sondern auch deren Vorbereitung und das Verhindern
gegnerischer Würfe. Und da zeigt die Bestenstatistik eine erfreuliche
Breite in der Mannschaft: Marc Wartenberger holte 9 Rebounds und konnte
3 Blocked Shots für sich verbuchen. Florian Börstler gab 5 Assists.
Nicht zu vergessen der unermüdliche Kämpfer Christoph Pölt.
Vorbildlichen Teamgeist bewies Fabian Kirchhoff, der an
einem Magen-Darm-Infekt litt, aber mit auflief und trotz seiner
Schwächung einen enorm wichtigen Beitrag zum Sieg leistete.
Nach
diesem Sieg steht München Basket weiterhin auf Platz 8 der 1.
Regionalliga SüdOst. Aber der Rückstand auf die Plätze 6 und 7 hat sich
auf einen Punkt verringert. Und der kann nächsten Samstag gegen die
Rattelsdorf Independents, die auf Rang 5 stehen, eingeholt werden.
Für
München
Basket spielten: Florian Börstler (8 Punkte), Rich Ware (21), Marc
Wartenberger (11), Christoph Pölt (2 ), Fabian Kirchhoff
(11), Seth Haake (33) und Moritz Wohlers (19). Die Viertelstände
: 31:21, 58:44, 84:51, 101:70.
Foto rechts oben: Florian Börstler leistet wichtige Arbeit im Spielaufbau. Foto links unten: Rich Ware steuerte 22 Punkte zum Sieg über Weiden bei. Fotograf: Alexander Schmied siebenpunkt-design.de
Erfolgreicher Start in die Rückrunde
10.1.2011
- Mit einem klaren 97:59 Heimsieg über Treuchtlingen feierten München
Baskets 1. Herren einen gelungenen Start in die Rückrunde der 1.
Regionalliga SüdOst. In der gut gefüllten Sporthalle an der Dachauer
Straße 98 sahen die Zuschauer einen Gastgeber, der das Spiel in jeder
Phase kontrollierte und mit dem Sieg erfolgreich Revanche nahm für die
69:81 Niederlage im Hinspiel.
München
Basket lag von Spielbeginn an in Führung und entschied das 1. Viertel
mit 22:16 für sich. Durch gute Defensivarbeit und flüssige
Kombinationen in der Offensive konnte der Vorsprung kontinuierlich
ausgebaut werden auf die Viertelstände 47:33 und 69:48. Mit einem 15
Punkte-Run zum 81:48 wurde der Sack im letzten Spielviertel dann
endgültig zugemacht und mit dem Endergebnis von 97:59 die
Hunderter-Marke nur knapp verpasst.
Unser
etatmäßiger Topscorer Moritz Wohlers musste aufgrund früher
Foulbelastung länger auf der Bank Platz nehmen als ihm und dem Trainer
lieb war, kam aber trotzdem auf immer noch 11 Punkte. Dafür trafen
seine Mitspieler fleißig, allen voran Fabian Kirchhoff mit 20 Punkten
und Mark Grube mit 17 Punkten. Und wie schlug sich der neue US-Import
Seth Haake ? Der ließ sich nicht lumpen, steuerte ebenfalls 17 Punkte
bei, setzte seine Mitspieler mit schönen Pässen in Szene, stahl dem
Gegner mehrmals den Ball und und holte fleißig Rebounds. Ein rundum
gelungerer Einstand von Seth innerhalb einer guten Gesamtleistung der
Mannschaft.
München
Basket hat nach diesem Sieg 20 Punkte und verbessert sich auf Platz 8
der Regionalliga. Zu den Mannschaften auf den Plätzen 5-7, die alle 22
Punkte haben, klafft eine Lücke von 2 Punkten. Um die zu schließen
braucht das Team jetzt weitere Siege. Die nächste Gelegenheit dazu
bietet sich kommendes Wochenende auswärts bei den Coocoon Baskets
Weiden.
Für
München Basket spielten : Florian Börstler (6 Punkte), Marc
Wartenberger, Christoph Pölt (3), Fabian Kirchhoff (20),
Alexander Atoberhan (6), Rich Ware (12), Seth Haake (17),
Alain Ekambi (5), Moritz Wohlers (11) und Mark Grube (17). Die Viertelstände: 22:16, 47:33, 69:48, 97:59
Foto: Die Mannschaft feiert ihren Sieg. Fotograf: Alexander Schmied siebenpunkt-design.de
Welcome Seth !
10.1.2011
- Kurz vor Weihnachten gerieten die Leitungen in München Baskets
Geschäftsstelle so richtig ins Glühen, denn Trainer und
Vereinsleitungen waren auf der Suche nach Verstärkung für die 1.
Herrenmannschaft fündig geworden und wollten den Deal noch vor den
Feiertagen in trockene Tücher bringen. Das gelang und mit Anfang des
neuen Jahrs landete Seth Haake auf dem Münchner Flughafen. Seth ist
Jahrgang 1987, 189 cm groß und spielte in den letzten Jahren als Guard
für die Bimidji State Universitiy in der Northern Sun Intercollegiate
Conference-, kurz NSIC-Liga. Bemidji liegt im US-Bundesstaat Minnesota
nahe der Grenze zu Kanada.
Seths
Statistiken der letzen Spielzeit lesen sich gut : Durchschnittlich 19
Punkte pro Spiel gingen auf sein Konto, seine Erfolgsquote bei
3er-Würfen lag bei knapp 50% und auch bei den Rebounds und Freiwürfen
machte er gute Figur. Mit diesen Zahlen war er zuletzt der
Top-Player seines Teams, den BSUBeavers. Der
Weg dahin war nicht unbedingt vorgezeichnet, denn nach Abschluss der
High-School war es für Seth zunächst nicht einfach, einen Platz in
einem College-Team zu finden. Aber er hat sich in den 4
Jahren in Bimidji, durchgebissen, kontinuierlich gesteigert und das in
ihn gesetzte Vertrauen gerechtfertigt. Als Senior beendete und
krönte er seine letzte College-Spielzeit 2009/10 als zweitbester Scorer
der Liga.
Auf
der Homepage der Bemidji State University äußerte Seth sich zu seinem
Wechsel nach München : “As an imported player they expect me to be a
top performer and contribute a lot to the team. I see myself being
challenged but stepping up and being a top performer.” Genau das
erwartet München Basket und wünscht ihm viel Erfolg für seinen Einsatz.
Welcome Seth ! Foto: Homepage der BSUBeavers
München Basket startet mit Heimspiel gegen Treuchtlingen zur Aufholjagd
5.1.2011
- Dieses Wochenende beginnt die Rückrunde der Saison 2010/11. Nach
einer sehr mäßig gelaufenen Hinrunde heißt es für München Basket ab
sofort Boden gut machen, wenn man am Saisonende den angestrebten Platz
im oberen Tabellendrittel der 1. Regionalliga SüdOst noch erreichen
will. Derzeit trennen uns 3-4 Punkte (=Siege) von diesen Plätzen.
Trotz eines Heimspiels mehr in der Rückrunde ist der Weg dorthin
steinig : München Basket muss auswärts bei den führenden Teams aus
Nördlingen, Dachau, Ansbach und Zwickau antreten. Und in der Dachauer
98 wird man es noch mit den aufstiegshungrigen Dresden Titans und den
Rattelsdorf Independents und deren unorthodoxer Spielweise zu tun
bekommen.
Zunächst
steht diesen Samstag das Heimspiel gegen die VfL Baskets Treuchtlingen
auf dem Spielplan. Die Aufsteiger aus dem Fränkischen rangieren auf
Platz 9 der Tabelle und sind damit voll im Soll, den Klassenerhalt zu
schaffen. Gelungen ist ihnen dieses auch durch solide Heimarbeit :
Unsere Spieler können davon ein Lied singen, denn die Treuchtlinger
bescherten ihnen im Hinspiel einen 69:81 Fehlstart in die Saison.
Bei
München Basket hat sich die personelle Situation inzwischen entspannt
und das Team ist nach einer Phase verletzungsbedingter
Spielerausausfälle wieder komplett. Mit den Rückkehrern Mark Grube und
Alexander Atoberhan hat man bereits bei der knappen Niederlage gegen
die Nördlingen Giants bewiesen, dass man nun wieder mit den Top-Teams
der Liga mithalten kann, auch wenn das letzte Quäntchen noch fehlten.
Solche Niederlagen alleine waren es allerdings nicht, die für unser
mäßiges Abschneiden in der Hinrunde auf Platz 11 sorgten. Vielmehr
waren es Spiele gegen vermeindlich schwächere Mannschaften, die
verloren wurden und Punkte und Nerven gekostet haben. Die Baskets
Treuchtlingen waren eines dieser Teams und München Basket kann ihnen
und den Zuschauern nur eine Ansage machen : Dass man am Samstag mit
einem klaren Sieg zur Aufholjagd in der Liga ansetzen will !
Wann und wo : Samstag, den 8. Januar 2011, Spielbeginn um 18:30 Uhr, Einlass ab 18:00 Uhr, Städtische Sporthalle an der Dachauer Straße 98.
Foto: Fabian Kirchhoff (in weiß) in Aktion. Fotograf: Alexander Schmied siebenpunkt-design.de
München Basket liefert Nördlingen einen packenden Kampf
19.12.10
- In der Partie München Basket gegen die Giants Nördlingen, die als
Tabellenführer angereist waren, wurde es wenige Minuten vor Spielende
noch einmal richtig eng. Florian Börstler und Mark Grube hatten München
durch drei 3er-Würfe in Folge mit 71:72 wieder an die führenden
Nördlinger herangebracht. Die Halle tobte und viele Zuschauer hielt
nichts mehr auf ihren Sitzen. Sollte München Basket das Spiel noch
drehen können ?
Die
Gäste waren gut gestartet und lagen schnell 6:0 vorne. Doch dann kam
auch München Basket ins Spiel und ging nach einem 10 Punkte-Run
seinerseits mit 17:10 in eine Führung, die bis zum Ende des ersten
Spielviertels noch auf 23:15 ausgebaut werden konnte.
Das zweite Spielviertel gehörte dann den Nördlingern. Trotz
frühzeitiger Foulbelastung wichtiger Spieler vereitelten sie mit guter
Defensivarbeit etliche Münchner Angriffe und machten im Gegenzug Korb
um Korb. Mit 23:12 Punkten im Viertel zogen die Giants an München
Basket vorbei und gingen mit 35:38 in die Halbzeitpause.
Drei
Minuten nach Beginn des dritten Spielviertels glich Alexander Atoberhan
für München mit einer Dreier zum 42:42 aus. Leider konten die
Hausherren jetzt nicht nachlegen. Stattdessen schaltete Nördlingen
einen Gang rauf und setzte sich binnen weniger Minuten wieder mit 44:55
ab. Moritz Wohlers (Foto) versenkte im Gegenzug noch dreimal direkt
nacheinander den Ball im gegnerischen Korb, trotzdem ging München
Basket mit acht Punkten Rückstand und einem Zwischenergebnis von 54:62
ins letzte Spielviertel.
Bis zu dessen Hälfte sah es so aus, als ob die Nördlinger ihren
Vorsprung routiniert in die Schlussirene mitnehmen könnten, doch dann
setzten Florian Börstler und Mark Grube für München Basket dreimal
erfolgreich zum Wurf an und verkürzten kurz vor Spielende auf 71:72.
Die Halle tobte ! Die Giants verloren in dieser spielentscheidenden
Phase aber nicht die die Nerven, sondern punkteten ihrerseits und
erwarteten beim Spielstand von 74:77 den letzten Münchner Angriff. Ein
Dreier hätte die Verlängerung gebracht, aber der Wurf ging daneben und
so unterlag München Basket den Giants Nördlingen mit 74:77.
Ein
hart umkämpftes Spiel, spannend bis zur letzten Sekunde; sehenswerte
Aktionen; tolle Stimmung in der Halle - eigentlich könnten Verein und
Anhänger von München Basket trotz Niederlage halbwegs zufrieden mit dem
Abend sein, wenn da nicht der Blick auf die Tabelle wäre : München
Basket beendet nach dieser erneuten Niederlage die Hinrunde der
Spielzeit 2010/11 auf dem schattigen Platz 11 der 1. Regionalliga
SüdOst.
Für
München Basket spielten : Florian Börstler (7 Punkte), Richard Ware
(9), Marc Wartenberger (6), Christoph Pölt, Fabian Kirchhoff (9),
Alexander Atoberhan (8), Moritz Wohlers (20) und Mark Grube (15).
Die Viertelstände : 23:15, 35:38, 54:62, 74:77
Foto: Moritz Wohler war häufig Anspielstation in der Münchner Offensive. Fotograf: Lackovic
München Basket vor Herkulesaufgabe : Die Giants kommen !
16.12.10
- München Baskets Herren in der 1. Regionalliga SüdOst erwarten diesen
Samstag die Giants Nördlingen zum letzten Spiel der Hinrunde. Die Gäste
reisen als Tabellenerste an. Dagegen haben durchwachsene Leistungen in
den letzten Spielen München Basket auf den neunten Rang zurückgeworfen.
Die
Nördlinger sind nach einer sehr schlechten Saison aus der Pro A direkt
in die Regionalliga zurückgegangen, um sich dort neu zu sortieren und
zu orientieren. Und das hat schnell und gut funktioniert - die
Tabellenführung beweist es - und so geht der Blick auch gleich wieder
nach oben : Dort, von wo einst ein riesiger Meteorit herabstürzte und
den Nördlingern ihr Ries schuf, winkt heuer mit dem Aufstieg in die Pro
B die Rückkehr in den professionellen Basketball-Vorhimmel. Die
Korbdifferenz der Giants ragt weit über den Rest der Liga hinaus und
ist mit +189 fast doppelt so hoch wie die der zweitplatzierten
Dachauer. Maßgeblichen Anteil daran haben die Topscorer Kimbrough und
Swanson, beide Profis aus den USA, die im Durchschnitt um die 25
Punkte pro Spiel machen. Verloren haben die Nördlinger in dieser Saison
erst zweimal, nämlich ihre Auswärtsspiele in Ansbach und Zwickau.
Gegen
diese Mannschaften hat München Basket auch schon den Kürzeren gezogen,
allerdings vor heimischer Kulisse. Und so ist der Mannschaft absolut
klar, daß mit den Giants Nördlingen der allerallerhärteste Brocken der
Saison in die Dachauer 98 kommen wird. Nachdem bei der Niederlage
letztes Wochenende in Dresden wenigstens der Kampfgeist gestimmt hat,
kann Trainer Zollner nach der Rückkehr von Mark Grube gegen Nördlingen
zum ersten Mal seit Wochen mit dem Duo Wohlers und Grube wieder zwei
Topleute der Liga gemeinsam unter dem Korb auflaufen lassen. Wenn zu
dieser personellen Verstärkung vollster Einsatz, Konzentration und
mannschaftliche Geschlossenheit - über die gesamte Spieldauer ! -
hinzukommen, dann könnte das Spiel bis zur letzten Sekunde eng bleiben.
Und vielleicht geht das bessere Ende auch einmal an München Basket.
Die Nördlinger reisen mit eigenem Fanbus an und als gute Gastgeber
würden wir ihnen kurz vor Weihnachten gerne eines bereiten : Eine
schöne Bescherung !
Wann und wo : Samstag, den 18. Dezember 2010, Spielbeginn um 18:30 Uhr, Einlass ab 18:00 Uhr, Städtische Sporthalle an der Dachauer Straße 98.
Foto: Guard Rich Ware (in weiß) in Aktion. Fotograf: Alexander Schmied siebenpunkt-design.de
Rumpftruppe geht in Dresden die Kraft aus
14.12.10 (be) - Der Rumpftruppe (nur sechs Spieler!), mit
der München Basket am Sonntag nach Dresden fahren musste, reichte
letztendlich nicht die Kraft, um sich noch erfolgreich gegen die
drohende Niederlage stemmen zu können. Dennoch zeigte sich trotz der
82:90-Niederlage Trainer Matthias Zollner zufrieden mit den Leistungen
seiner Jungs. Wohlers und Ekambi hatten ihm zwar
kurzfristig abgesagt, zum Glück war aber nach seiner zweimonatigen
Verletzungspause Mark Grube (Foto) erstmals wieder dabei. Und Grube
lieferte gleich einen super Einstieg mit 21 Punkten. „Die Mannschaft
hat sehr gut gekämpft und gespielt gegen eine vollzählig angetretene
Dresdner Mannschaft und nach dem ersten Viertel sogar mit 19:13
geführt“, meinte der Coach. Zur Pause lag sein Team aber
bereits mit 37:40 hinten. 56:64 hieß es vor dem letzten Abschnitt, und
bei diesen acht Punkten Rückstand blieb es dann auch, wobei Marc
Wartenberger (2 P.) in der 33. Minute sogar noch mit fünf Fouls vom
Feld musste und damit nur mehr fünf Mann zur Verfügung standen.
Diesmal
half auch die ganz starke Freiwurfquote von 90% nichts. 18 von 20
Würfen trafen die Münchner. Einen besonders guten Tag hat auch Fabian
Kirchhoff erwischt, er steuerte 20 Punkte bei. Rich Ware kam auf 18
Punkte, Christoph Pölt auf 11 und Florian Börstler auf 10 Punkte.
Das Vorrundenfinale steigt am Samstag, den 18. Dezember um 18:30 Uhr gegen die Nördlingen Giants.
Foto: Mark Grube gelang nach zweimonatiger Verletzungspause in Dresden ein überzeugendes Comeback.
Elbtitanen erwarten München Basket
10.12.10
- Die 1. Herren, gebeutelt von einer unnötigen Auswärtsniederlage beim
Liganeuling TSV Oberhaching-Deisenhofen mit anschließender
ausführlicher Presse-Berichterstattung, treten diesen Sonntag zu ihrer
längsten Fahrt an, die sie ganz weit in den Osten, nämlich nach Dresden
bringt. Dort werden sie von den Dresden Titans erwartet, dem mit Platz
6 derzeit bestplazierten Aufsteiger in der 1. Regionalliga SüdOst.
München Basket liegt zwei Plätze dahinter auf Rang 8.
Der
Auftritt der Dresdner ist schon jetzt durch und durch professionell und
so ist auch die Zielsetzung der Sachsen : Der möglichst schnelle
Aufstieg in die 2. Bundesliga. Das Potential ist vorhanden in einer
Groß- und Landeshauptstadt, die nicht viel Spitzensport in einer der
halbwegs populären Sportart zu bieten hat. Den Titans scheint es zu
gelingen, erfolgreich in diese Lücke zu stoßen und so kamen mit
Unterstützung eines Großsponsoren über 1.000 Zuschauer zum Heimspiel
gegen die Rattelsdorf Independents, was absoluter Ligarekord ist. Daß
die Dresdner zudem ihr journalistische Handwerk verstehen und
ordentlich klappern können, sieht man an der Ankündigung unseres Teams : "Titans-Trainer
Thomas Krzywinski weiß um die Stärken der hochkarätig besetzten
Profitruppe: „Keine Frage diese Mannschaft wird ein richtig harter
Brocken. Sie haben gleich mehrere international erfahrene Leute in
ihren Reihen." Na wenn das so ist !
Abgesehen
vom üblichen Wort-Vorgeplänkel ist Realität, daß unser Team nach
einigen Ausrutschern, gerne bei Abstiegskandidaten, als Außenseiter
nach Dresden fährt, gleichwohl aber dringend einen Sieg benötigt, um
nicht noch weiter in der Tabelle abzurutschen. Vielleicht bringt das
Spiel unserem Team ja das, was Grundschüler mit einem einfachen Vers
lernen : "Im Osten geht die Sonne auf..."
Foto:
München Basket (in weiß Moritz Wohlers) im Vorwärtsgang - hoffentlich
auch gegen Dresden. Fotograf: Alexander Schmied siebenpunkt-design.de
An Oberhachings Siegeswillen gescheitert
6.12.10
(be) - "Das war wieder einmal ein Sonntagnachmittag, den man am
liebsten ausblenden würde", meinte München Baskets Präsident Janos
Belik nach der völlig unnötigen 76:94-Pleite seines Teams bei
Oberhaching/Deisenhofen.
Bis kurz vor der Pause lief eigentlich alles
nach Plan. München Basket führte mit 47:36. Dann aber
folgten drei Dreier von ein und dem selben Mann innerhalb von einer
Minute. Und der Vorsprung war weg. Die Gäste führten zwar zur Pause
immer noch knapp mit 51:47. Doch dann erlaubte der Favorit dem
Lokalrivalen gleich nach Wiederanpfiff gar auch noch einen 13:2-Lauf,
und plötzlich lag man mit 53:60 hinten, womit die Wende eingeläutet
war. Bis zum Ende des dritten Viertels verkürzten die
Mannen um Moritz Wohlers zwar den Rückstand nochmals auf zwei Punkte
(65:67), doch was danach folgte, war mehr Krampf als Kampf. Zu viele
Einzelaktionen und überhastete Würfe führten erneut zu enorm
zahlreichen Ballverlusten (21 !).Eine Dreierquote von
21:4 spricht zudem genauso Bände wie die 7:0 Würfe aus der
Mitteldistanz. Dem stand der unbedingte Siegeswille von
Oberhaching/Deisenhofen entgegen, das sich über die beiden Punkte somit
um so mehr freute, weil es sich damit wenigstens etwas aus der Abstiegszone befreien konnte.
München
Basket wiederum liegt mit erst fünf Siegen und bereits sechs
Niederlagen etwas enttäuschend auf Rang acht. Und nächsten Sonntag
geht´s nach Dresden, wo allerdings die Scharte wieder ausgewetzt werden
kann. Denn, dass das Team mehr drauf hat als es am Sonntag insbesondere im letzten Viertel zeigte, hat es schon öfters bewiesen.
Foto: München Basket in weiß. Fotograf: Alexander Schmied siebenpunkt-design.de
3 harte Nüsse vor Weihnachten
3.12.10
- Bevor die Hinrunde der 1. Regionalliga SüdOst am 18.12. mit dem
Top-Heimspiel gegen die Giants Nördlingen endet, stehen für München
Baskets 1. Herren zwei Auswärtsspiele an. Unsere nächsten Gegner trafen
letztes Wochenende direkt aufeinander : 95:82 lautete der Endstand im
Aufsteigerduell zwischen dem TSV OH Deisenhofen und den Dresden Titans.
Die
Deisenhofener saßen lange im Tabellenkeller fest, konnten ihre letzten
beiden Heimspiele gegen Herzogenaurach und Dresden aber gewinnen und
fanden damit Anschluss ans hintere Mittelfeld der Liga. Achillesverse
des Teams ist die Verteidigung, die gute Offensivleistungen - man hat
mehr gepunktet als München Basket - immer wieder zunichte gemacht hat. Tip-Off ist am Sonntag, den 5. Dezember, um 16:00 Uhr in der Sporthalle des Deisenhofer Gymnasiums.
Am
darauf folgenden Wochenende tritt München Basket die längste Reise der
Saison an, die nach Sachsen zu den Dresden Titans führen wird. Die
Dresdner sind momentan das bestplatzierte Aufsteigerteam der 1.
Regionalliga SüdOst und stehen einen Rang hinter uns auf dem achten
Platz. Sie profitieren von einem nach Spitzensport lechzenden
Großstadtpublikum und konnten beim Gastspiel der Rattelsdorf
Independents Anfang November über 1.000 Zuschauer in der Halle
begrüßen. So ein Potential ruft förmlich nach Aufstieg.
München
Basket bekommt in der Vorweihnachtszeit also gleich drei harte Nüsse
vorgesetzt : Deisenhofen, die nicht wieder auf die gerade erst
verlassenen Abstiegsränge zurück rutschen wollen; die Dresden Titans,
die von einem großen Publikum nach vorne gepusht werden und zum Schluss
die Giants aus Nördlingen, die sich an der Tabellenspitze schon für die
Rückkehr in den Profibasketball warmspielen. Hoffentlich knacken unsere
Jungs diese Nüsse !
Starkes Schlussviertel verhilft zum Sieg über Baunach
28.11.10 (be) – Endlich hatte München Basket wieder mal den längeren Atem im Schlussabschnitt und gegen HD Immo Baunach verdient mit 75:61 gewonnen. Zur Pause lagen die Gastgeber allerdings erst ganz knapp mit 35:34 vorne. Erst ein mit 20:6 ganz starkes viertes Viertel der Einheimischen entschied jedoch die Partie und lässt die Münchner mit nun 15 Punkten auf Rang sechs in der Tabelle der 1. Regionalliga vorrücken.
Bis zum 57:57 in der 32. Minute war die Partie allerdings äußerst ausgeglichen. 18:16, 17:18 und 20:21 endeten die ersten drei Viertel aus Münchner Sicht. Keines der beiden Teams konnte sich vorentscheidend einen etwas größeren Vorsprung erarbeiten. Dann allerdings folgten die großen Minuten von Rich Ware (Foto), dem Münchner Aufbauspieler.Er erzielte im Schlussabschnitt nicht nur zehn seiner 16 Punkte, seinem Team gelang gar ein super und damit auch entscheidender 12:0-Lauf von der 32. bis hin zur 38. Minute.
Topscorer war jedoch – wie zuletzt eigentlich immer – Moritz Wohlers mit 27 Punkten. Beeindruckend erneut seine 12:10-Freiwurfquote und ganz wichtig auch seine 12 Rebounds. Zweistellig (jeweils 11 Punkte) scorten diesmal aber auch Fabian Kirchhoff und Nino Ekambi, so dass das Team von Trainer Matthias Zollner nun etwas mutiger in die nächsten beiden Auswärtspartien gehen kann, zumal wohl auch Marc Grube nach seiner langwierigen Verletzung wieder dabei sein kann.
Am kommenden Sonntag spielt München Basket um 16 Uhr in Oberhaching, und eine Woche später geht´s nach Dresden. Das Vorrundenfinale steigt am 18. Dezember zu Hause gegen den Tabellenführer, die Nördlingen Giants.
Foto: Rich Ware (weißes Trikot) in Aktion. Fotograf: Lackovic
Gegen Baunach durch Kampf zum Sieg
25.11.20 - Diesen Samstag kommt HD Immo Baunach in die Dachauer 98. Die Franken - Farmteam der Brose Baskets aus Bamberg - stehen einen Platz hinter München Basket auf Platz 10 der 1. Regionalliga SüdOst. An normalen Tagen sollte unser Team die Gäste schlagen, aber die haben natürlich auch von München Baskets jüngsten Durchhängern in spielentscheidenden Momenten gehört und dürften sich Außenseiterchancen ausrechnen, zumal sie mit dem Schwung von drei Siegen aus den letzten vier Spielen anreisen.
In solchen schwierigen Phasen hilft strauchelnden Teams immer wieder der pure Einsatz : Kampf, Kampf und nochmal Kampf muss es für München Baskets Spieler am Samstag heißen. "Gras fressen !" würden Fußballer fordern. Und das von der ersten Spielsekunde bis zur Schlusssirene. Dazu ein Quäntchen Glück und eine Prise Frechheit und der fünfte Sieg in dieser Saison könnte in greifbare Nähe rücken. Genesung und Rückkehr unserer verletzten Spieler Grube und Atoberhan stehen kurz bevor, allerdings sind zum Samstagsspiel von den Ärzten noch keine Entscheidungen getroffen worden.
Die Baunacher beeindrucken mit ihrer Centerriege : Die Brüder Christoph und Niklas Jungbauer sowie Alexander Heide überragen deutlich die 2m-Marke und machen es dem Gegner schwer unter dem Korb. Heide ist mit durchschnittlich 17 Punkten pro Spiel Topscorer des Teams - er holt auch die meisten Rebounds - , gefolgt von Manuell Rockmann und den Brüdern Jungbauer. Größe ist nicht alles und in Punkto Korbausbeute seiner Spieler steht München Basket besser da als die Baunacher. Wenn da nicht diese Durchhänger gewesen wären...
Wo und wann: Sporthalle an der Dachauer Straße 98 - Samstag, 27.11 - Spielbeginn ist um 18:30 Uhr
Foto: Nino Ekambi (weißes Trikot) macht es vor: Gegen Baunach ist Kampf gefordert ! Fotograf: Lackovic
21.11.10 (be) - Ein Viertel lang nicht aufgepasst, und schon war die Niederlage perfekt. Mit 66:75 unterlag München Baskets "Erste" beim Tabellenschlusslicht Herzogenaurach. Dabei war das Team von Trainer Zollner vorgewarnt. Denn so schlecht wie der Tabellenstand der 1. Regionalliga vorgaukelt, sind die "Longhorns" nämlich beileibe nicht. Unser Team führte sogar nach dem ersten Spielabschnitt relativ klar mit 21:12, zur Pause dann schon nur noch knapp mit 35:33.
Nur hat das scheinbar niemand ernst genug genommen. Denn nach der Pause folgte wie schon zuletzt gegen Zwickau ein unerklärlicher Einbruch mit Fehlern en masse, während der Aufsteiger aus Herzogenaurach mächtig aufdrehte. Nach einem schwachen 7:25 der Gaste, die eigentlich als Favorit in die Partie gingen, lagen plötzlich die Gastgeber schier uneinholbar mit 58:42 vorne. Da nutzte auch das 24:17 im vierten Viertel nichts mehr. Die wichtigen Punkte, um in der Tabelle etwas nach oben zu rutschen, waren weg. Erster ist hier Dachau mit 17 Punkten.
Bester Werfer des Basket-Teams war erneut Moritz Wohlers (Foto) mit 21 Punkten. Dann punktete aber nur noch Rich Ware zweistellig (13 P.). Das war im Frankenland etwas zu wenig. Die verletzten Marc Grube und Alex Atoberhan fehlten auch diesmal offensichtlich im Münchner Spiel. Auffallend sind die Freiwurfquoten beider Teams: Die Gastgeber trafen zweimal bei nur sieben (!) zugestandenen Würfen, München durfte 33 Mal (!) an die Linie und traf dabei immerhin 22 Mal. Eher dürftig auf Münchner Seite ist jedoch die Dreier-Quote mit 2:9, bei Herzogenaurach lag die Ausbeute dagegen bei 7 erfolgreichen Dreiern nach 17 Versuchen.
Nach nun erst vier Siegen und bereits fünf Niederlagen liegt München Basket mit 13 Punkten nunmehr lediglich auf Rang zehn. Punktgleich mit Baunach, das am kommenden Samstag (27. November um 18.30 Uhr Gast an der Dachauer Straße ist. Man muss aufpassen, denn die Teams liegen heuer äußerst eng zusammen. Der weiterhin Letzte, Herzogenaurach, hat immerhin auch bereits 11 Punkte gesammelt!
Fotograf: Alexander Schmied siebenpunkt-design.de
1. Herren auswärts - Aufsteiger Herzogenaurach nicht unterschätzen !
19.11.10 - Die 1. Herren fahren diesen Samstag wieder ins Fränkische, dieses Mal zu den Aufsteigern Longhorns Herzogenaurach. Die sind nach acht Spieltagen Schlusslicht der 1. Regionalliga SüdOst und haben erst einen Sieg zuhause gegen die Regnitztal Baskets einfahren können. In den zurückliegenden Wochen sind die Longhorns aber immer besser ins Spiel gekommen und scheiterten häufig nur knapp in letzter Minute, vergangenes Wochenende mit 95:96 auswärts beim TSV OH-Deisenhofen. Gegen München Basket soll mit dem Publikum als sechstem Mann im Rücken jetzt der dringend notwendige zweite Siege her, will Herzogenaurach nicht den Anschluss an die anderen Teams der unteren Tabellenhälfte verlieren.
München Basket steht vor dem Spiel auf Platz sieben der Regionalliga. Gegenwind von den Publikumsrängen liegt dem Team, das die beiden letzten Auswärtsspiele in Würzburg und Regnitztal für sich entscheiden konnte. Die auswärts erkämpften Punkte wurden dann zu Hause leider wieder hergegeben. Die Herzogenauracher dürfen trotz ihrer schlechten bisherigen Abschneidens auf keinen Fall unterschätzt werden: Angeschlagene Boxer sind gefährliche Boxer ! Mit einer guten Defense, die dieses Mal bis zum Spielschluss dem Anrennen der Gegner Kontra bietet, sollte ein Sieg für uns aber drin sein.
Zum Schluss noch ein Blick auf die Homepage unserer Gastgeber, die Amüsantes bereithält : Unser Mark Grube wird dort vorgestellt als "aufstrebender Stern am Münchner Nachthimmel" und allen Spielern wird bescheinigt, "punktepotent" zu sein. Wer ko der ko !
Foto: Christoph "Dido" Pölt (weißes Trikot) hoffentlich auch gegen Herzogenaurach mit schnellen Beinen. Fotograf: Lackovic
Erste "verschenkt" sichere Punkte gegen Zwickau
14.11.10 (be) - Zwei verschiedene Gesichter zeigte München Basket bei der völlig unnötigen 88:96-Heimniederlage gegen den BC Energie Zwickau. Die erste Halbzeit gewannen die Gastgeber deutlich mit einem munteren Scheibenschießen auf beiden Seiten 55:44, die zweite Hälfte ging mit 33:52 verloren. Basket-Präsident Janos Belik war nach der Partie sichtlich äußerst unzufrieden, führte sein Team in der 24. Minute doch bereits mit 16 Punkten (62:46)! Doch wer die Münchner kennt, weiß, dass dies schon öfters nicht gereicht hat ....
Und auch an diesem Abend fiel schon vor der Pause die eklatante Rebound-Schwäche der Mannen von Trainer Matthias Zollner auf. Insgesamt schnappten sich die Zwickauer Gäste 45 Mal beim Rebound den Ball, gar 25 Mal unter dem Münchner Korb. Noch schlimmer waren allerdings die 28 Ballverluste auf Münchner Seite. Spielentscheidend war dies insbesondere gegen Ende des dritten und zu Beginn des vierten Viertels, als zeitweise aber auch drei der besseren Münchner Spieler gleichzeitig auf der Bank saßen. Zwickau bedankte sich unter anderem mit einem zwischenzeitlichen 12:0-Lauf (33. bis 35. Minute) und drehte das Spiel vom 58:68 zum 78:74.
Dann kam natürlich das Nervenflattern der Gastgeber und parallel ein freches und lockeres Auftreten der Gäste, denen nun beinahe alle Würfe gelangen. Auch deren foulbelasteten Spieler trumpften meist ungehindert nach Belieben auf und sorgten für ein böses Erwachen der Basket-Spieler, die sicherlich schon insgeheim die zwei Punkte in der Tabelle dazu addiert hatten. Da halfen am Ende auch die zwei Dreier von Florian Börstler (insgesamt erzielte er sechs bei sieben Versuchen!) nichts mehr. Zwickau konterte seinerseits mit vier Drei-Punkte-Würfen. Und Moritz Wohlers, der schon vor der Pause 17 Punkte erzielt hatte, kam als einer der besten Münchner nach der Pause nur mehr zu neun Zählern. Denn auch ihm und Florian Börstler oder auch Marc Wartenberger unterliefen diesmal mehr Abspielfehler als ihnen lieb war, für die Gäste waren sie ein regelrechtes Geschenk. Und in der Schlussphase verstand es Zwickau geschickt, den knappen Vorsprung (84:81 in der 37. und 91:88 in der 40. Minute) über die Zeit zu retten. Die letzten fünf Punkte gingen nämlich nochmals auf das Gästekonto.
Das Münchner Team: Florian Börstler (26 P. / 6 Dreier), Nino Ekambi (6), Dustin Hohnholtz (0), Fabian Kirchhoff (10), Christoph Pölt (3/1), Richard Ware (9/1), Marc Wartenberger (8) und Moritz Wohlers (26/1).
Die Viertelergebnisse: 30:27, 25:17, 18:20 und 15:32
Nächsten Samstag kann die Scharte auswärts in Herzogenaurach wieder ausgewetzt werden. Am 27. November spielt München Basket, dann gegen Baunach, wieder zu Hause. Sehnlichst wartet man dabei auch auf die Rückkehr der beiden Verletzten, Marc Grube und Alex Atoberhan.
Starker Auftritt bei den Regnitztal Baskets - Wohlers erneut Topscorer
6.11.10 (be) - Mit einem souveränen 77:70-Sieg bei den Regnitztal Baskets sicherten sich die Korbjäger von München Basket zwei ganz wichtige Punkte und damit den Anschluss an die Tabellenspitze in der 1. Regionalliga. Dabei führten die Münchner Gäste vor Beginn des letzten Viertels bereits deutlich mit 61:42 und gaben erst den Schlussabschnitt mit 16:28 an die Gastgeber ab, als jedoch längst alles entschieden war.
Diesmal fanden die Mannen von Trainer Matthias Zollner auch den besseren Start ins Spiel (6:0 nach 4 Minuten), obwohl man angesichts der Heimstärke ihres Gegners davon gar nicht ausgehen durfte. Bis zum 10:9 blieb es aber sehr eng und hart umkämpft, ehe dann Nino Ekambi drei Mal hintereinander traf und die Seinen vorne hielt. 17:9 ging das erste Viertel an die Gäste. Beim 23:22 im nächsten Abschnitt mussten sich die Münchner bis hin zur Pause dann schon mehr anstrengen, um die Gastgeber auf Distanz zu halten. Moritz Wohlers steuerte in dieser heißen Phase 11 Punkte bei. Halbzeitstand war dann immerhin bereits 40:31.
Dem folgte allerdings ein hervorragendes drittes Viertel mit 21:11, womit schon eine kleine Vorentscheidung gefallen war. Zwischendurch lag München Basket gar mit 61:37 (29. Minute) vorne, ehe die Regnitztaler plötzlich zur Aufholjagd bliesen. Bei den Gästen lief dagegen rein gar nichts mehr. Sechs Dreier gelangen den Gastgebern im letzten Viertel.
Das Münchner Team: Florian Börstler (14 P. / 1 Dreier), Nino Ekambi (8), Dustin Hohnholtz (2), Fabian Kirchhoff (9), Christoph Pölt (8), Richard Ware (9/1), Marc Wartenberger (4) und erneut als Topscorer Moritz Wohlers (23).
Knappe Heimniederlage gegen die Dachau Spurs
01.11.10 - Vor gut gefüllten Zuschauerrängen musste München Basket gegen die Dachau Spurs, Tabellenführer der 1. Regionalliga Süd-Ost, eine knappe Heimniederlage einstecken. Nach sechs Minuten und einer starken Anfangsoffensive lagen die Gäste mit 2:12 vorne. Derart aufgerüttelt hielt München Basket dagegen und konnte den Abstand bis zum Ende des ersten Spielviertels auf 11:17 verkürzen. Im weiteren Verlauf geriet unser Team mehrmals in einen 2- bis 3-Körbe-Rückstand, kämpfte sich jedoch immer wieder heran und hielt die Partie bis zum Schluss offen. Einen eigenen größeren Vorsprung konnte München Basket aber nie herausspielen und so hatten die Dachauer in allen Zwischenergebnissen die Nase knapp vorne: Mit 34:36 ging es in die Halbzeit und das dritte Spielviertel endete 57:60. Im letzten Viertel, das wie die vorhergegangenen von aggressiver Verteidigungsarbeit und etlichen Ballverlusten und Fehlwürfen beider Teams geprägt war, stand die Führung der Dachau Spurs wenige Augenblicke vor Spielende zum wiederholten Mal auf der Kippe, als Florian Börstler München Basket auf 69:70 heranbrachte. Die Dachauer behielten aber auch im Endspurt die Oberhand und Top-Scorer Omari Knox verwandelte zwei ihm zugesprochene Freiwürfe in den letzten Spielsekunden sicher zum 69:72 Endstand.
Bester Werfer bei München Basket war Moritz Wohlers mit 24 Punkten. Im folgten Börstler (10 P.), Ekambi (8 P.), Wartenberger (8 P.), Kirchhoff (7 P.), Ware (6 P.), Pölt (4 P.) und Hohnholtz (2 P.). München Basket war früh personell geschwächt, denn Alex Atoberhan verletzte sich nach einem Zusammenprall mit einem Dachauer Spieler am Knie und mußte das Spielfeld bereits nach sieben Minuten verlassen. Weiter pausieren mußte Marc Grube, der eine Handverletzung auskuriert.
München Basket steht nach dem sechsten Spieltag mit 9 Punkten und einer Bilanz von 3 Siegen und 3 Niederlagen auf dem achten Rang der 1. Regionalliga Süd-Ost. Nächstes Wochenende geht es zu den Regnitztal Baskets ins Fränkische.
Foto links: Moritz Wohlers war mit 24 Punkten Top-Scorer der Partie. Fotograf: Alexander Schmied siebenpunkt-design.de / Foto rechts: Alex Atoberhan hatte trotz Verletzung und Niederlage das Lachen nicht verlernt.
Knapper Sieg in Würzburg
25.10.10 - München Basket bleibt nach dem fünften Spieltag mit dem äußerst knappen und hart umkämpften 78:74-Sieg bei der TG Würzburg auf Platz 4 der 1. Regionalliga Süd-Ost. Mit nun acht Punkten bei drei Siegen und zwei Niederlagen freut sich die Mannschaft auf das anstehede Spitzenspiel gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer, die Dachau Spurs, am kommenden Samstag in heimischer Halle.
Dass es für die Münchner Gäste kein Spaziergang werden würde, war klar - obwohl sich die Franken bislang noch nicht so sonderlich stark und erfolgreich präsentieren konnten. Es wurde dann auch das erwartet enge Match, zur Pause führte München Basket zwar, aber nur ganz knapp mit 38:36. Ein groß auftrumpfender Moritz Wohlers hielt die Farben der Landeshauptstädter allerdings aufrecht. Mit 27 Punkten war er nicht nur Top-Scorer, er beeindruckte auch mit hervorragender Freiwurfquote (12:12).
Mit Fabian Kirchhoff (17 P.) und Alexander Atoberhan (10 P.) punkteten diesmal nur noch zwei weitere Akteure zweistellig. Aber es hat gereicht, auch wenn es nach dem dritten Viertel (57:56) spannend und eng zum zum Schlusspfiff blieb. Das letzte Viertel sicherten sich die Gäste mit 21:18.
Damit bleibt das Team von Trainer Matthias Zollner in der Tabelle am Spitzentrio Dachau, Nördlingen und Rattelsdorf dran.
Defense war groß geschrieben beim Auswärtssieg in Würzburg. Im Bild mit der Nr. 8 Fabian Kirchhoff und mit der Nr. 9 Alex Atoberhan. Foto von der website der TGW
Souveräner Heimspielsieg gegen Ansbach
17.10.10 - Mit einem deutlichen 92:70-Sieg über hapa Ansbach haben die Mannen von München Basket gezeigt, dass mit ihnen in dieser Regionalligasaison gewiss noch zu rechnen ist. Die Anlaufschwierigkeiten in den ersten Partien der neuformierten Mannschaft scheinen vorbei zu sein. Sechs Spieler erzielten mehr als zehn Punkte. Der bislang beste Werfer, Marc Grube, fehlte sogar noch wegen einer Fingerverletzung. Topscorer war erstmals Moritz Wohlers mit 17 Punkten. Und auch die Dreierquote kann sich sehen lassen. Acht Erfolge bei 13 Würfen bedeuten immerhin sehr gute 62 Prozent. Zur Pause führte München bereits mit 46:32.
Allerdings hatten die Gäste gleich zu Beginn den besseren Start und führten mit 0:6 nach nur zwei Minuten. Doch Florian Börstler feierte nach seiner Verletzungspause einen gelungenen Einstand: Zwei Dreier in Folge und ein Korbleger von ihm sowie ein Korb von Rich Ware (Foto), und München Basket war wieder im Spiel dabei. Bis zur ersten Viertelpause blieb es knapp, doch danach im zweiten Spielabschnitt wurden die Gäste regelrecht "niedergemacht", wie sich Basket-Präsident Belik ausdrückte. 26:15 gewannen die Jungs von Trainer Zollner, der sein Team abermals bestens eingestellt hatte, das zweite Viertel. Insbesondere auch dank einer sehr guten Verteidigungsarbeit, wodurch vor allem Ansbachs Dean Jenko und Goran Petrovic nicht wie gewohnt zur Entfaltung kamen. Petrovic war dennoch mit 20 Punkten bester Ansbacher Werfer.
Im dritten Viertel bauten die Gastgeber den Vorsprung stetig über 53:36 bis hin zum 75:51 aus und konnten es im letzten Viertel etwas ruhiger angehen lassen. Prompt gewannen dies die Gäste mit 19:17 und konnten damit verhindern, dass der Rückstand noch größer wurde. Nächsten Samstag geht´s für das Basket-Team zur TG Würzburg.
Das Team: Florian Börstler (14 P. / 2 Dr.), Dustin Hohnholtz (2), Marc Wartenberger (10/2), Moritz Wohlers (17/1), Rich Ware (15/1), Alain Ekambi (2), Fabian Kirchhoff (14), Alexander Atoberhan (11/1) und Christoph Pölt (7/1).
Rich Ware (weißes Trikot links) war mit 15 Punkten zweitbester Münchner Werfer. Fotograf: Alexander Schmied siebenpunkt-design.de
Gegen Rattelsdorfer Angriffsmaschine war erneut kein Kraut gewachsen
11.10.10 (be) - Es hat nicht ganz gereicht gegen die unermüdliche Angriffsmaschine der Rattelsdorf Independents. Mit 86:98 verlor München Basket damit auch sein zweites Auswärtsspiel, wenn auch deutlicher als es lange Zeit den Anschein hatte. Kurz vor der Pause führte das Gästeteam um Trainer Matthias Zollner nämlich noch mit 40:33, ehe die Gastgeber einen 11:2-Lauf noch bis zum Halbzeitpfiff hinlegten und plötzlich knapp mit 44:42 vorne lagen.
Doch damit nicht genug. Weiter ging´s gleich nach dem Wiederanpfiff mit drei Dreiern in Folge. Damit stand es 44:53, was aber auch heißt, dass das Münchner Team innerhalb von fünf Minuten 4:20 Punkte hinnehmen musste! Trotzdem blieb die Partie spannend. Fabian Kirchhoff hatte einen excellenten Tag erwischt und etliche Korbleger gegen die starke Pressdeckung der Gastgeber erzielt. Mit 26 Punkten war Kirchhoff diesmal Topscorer der Basket-Spieler. Zollner hatte seine Mannen gut vorbereitet und passende Antworten auf die aggressive Verteidigung parat. Letztendlich war aber kein Kraut gewachsen gegen die vielen Würfe der Rattesdorfer, wobei zwar keine sonderlich hohe Quote heraussprang, am Ende aber doch mehr Punkte als auf Münchner Seite. Allein 41 Dreierversuche führten zumindest zu 13 Erfolgen, bei München Basket war die Quote 6:0... 24 Ballverluste darf man sich bei einem derart engen Spiele auch nicht unbedingt leisten. 48:28 Rebounds (Grube 9 und Wartenberger 8) sprechen dafür für den Münchner Kampfgeist und hielten die Partie offen bis kurz vor Schluss. Beim 84:89 (37. Minute) half allerdings die Brechstange in Richtung Korb auch nichts mehr. Der Tabellendritte konnte seinen Vorsprung dafür sogar noch etwas ausbauen.
Anders als in der vorigen Saison war diesmal durchaus ein Sieg drin. Und Basket-Präsident Janos Belik gab gleich mal die Kampfansage: "Beim nächsten Mal gewinnen wir!" Damit meinte er nicht die Partie am kommenden Samstag (16. Oktober um 18.30 Uhr) gegen Ansbach, sondern natürlich das Rückspiel gegen Rattelsdorf im Januar.
Das Team: Dustin Hohnholtz (4 Punkte), Marc Wartenberger (8), Moritz Wohlers (10), Mark Grube (12), Rich Ware 9), Alain Ekambi (13), Fabian Kirchhoff (26), Alexander Atoberhan (2) und Christoph Pölt (2).
Erster Heimsieg nach starkem Auftritt in der Verlängerung
3.10.10 - Mit 92:8o gewann München Basket seine Heimspielpremiere gegen die Coocoon Baskets aus Weiden letztendlich zwar deutlich und insgesamt auch verdient, um ein Haar hätte es aber auch anders ausgehen können. Mit 65:49 führten die Gastgeber nämlich bereits nach dem dritten Viertel eigentlich recht klar, gaben danach aber das Spiel völlig aus der Hand und verloren den vierten Spielabschnitt hoch mit 7:20. Damit war Gleichstand 72:72 und es ging in die Verlängerung. Nun traten die Münchner allerdings wieder so auf, wie auch zuvor immer wieder. Sie dominierten mit ruhigem Spiel die Partie und gewannen die Overtime mit 20:8 dank eines starken Marc Grube (Topscorer mit 24 Punkten) und wichtigen Punkten von Moritz Wohlers, der nun endgültig im Team angelangt ist.
Dieses Auf und Ab kennzeichnete die gesamte Partie. Weiden fand meist den besseren Start in die einzelnen Viertel, München musste aufholen, lag aber phasenweise danach sogar mit zehn und gar auch 15 Punkten vorne, ohne jedoch den Sack entscheidend zumachen zu können. Die Gäste blieben stets gefährlich, auch dank der sicheren Distanzwerfer Harris, Freeman und Waldhauser und holten immer weder auf. 24:15 lagen die Gastgeber nach dem ersten Viertel vorne, behielten danach auch in Abschnitt zwei und drei mit 15:13 und 26:24 knapp die Oberhand. Allerdings rannte man sich im Angriff immer wieder zu ungestüm fest und kassierte im Gegenangriff einen Korb. Um so bemerkenswerter ist, wie sich das Team nach dem genannten Tief dann doch fing und die Partie nochmals an sich riss. Jeder wusste, das man sich nach der Auftaktniederlage in Treuchtlingen auf keinen Fall eine zweite Pleite erlauben durfte. Die Chemie im Team stimmt allerdings, das Zusammenspiel wird noch besser werden und die zu häufigen ungestümen Angriffe hoffentlich seltener ...
Das Team: (hinten v.l.) Dustin Hohnholtz (2 Punkte), Marc Wartenberger (4), Moritz Wohlers (24/1 Dreier), Mark Grube (24/2), Florian Börstler sowie (vorne v.l.) Rich Ware (20/1), Alain Ekambi (8), Fabian Kirchhoff (8), Alexander Atoberhan (9/1), Christoph Pölt (2) und Trainer Matthias Zollner.
Neue Sponsorenbroschüre
10.8.10 - Sportlicher Erfolg beruht auf vielen Faktoren. Ein ganz wichtiger sind die Sponsoren. Unsere Herrenmannschaft in der 1. Regionalliga ist darauf besonders stark angewiesen, aber auch die anderen Teams freuen sich über Unterstützung. Sponsoring ist ein Geschäft, das auf Gegenseitigkeit beruht. Und da hat München Basket einiges zu bieten, denn wir sind bei Basketballfans in München, in Bayern und darüber hinaus bekannt. Über uns wird berichtet.
Informationen zum Verein, insbesondere zur 1. Herrenmannschaft, und unsere Angebote an Sponsoren haben wir in einer Broschüre zusammengestellt, die bei der Geschäftsstelle bestellt werden kann unter Telefon (089) 3 39 73 15 oder info@muenchen-basket.de.
Fehlstart in Treuchtlingen
26.9.10 - Mit einer 69:81-Auswärtsniederlage zum Saisonauftakt beim Aufsteiger wollte München Baskets "Erste" ganz gewiss nicht in die neue Regionalligasaison starten. Acht Leute hatte Trainer Matthias Zollner zwar an Bord, es fehlten allerdings der erkrankte Alexander Atoberhan und einmal mehr Moritz Wohlers, an dessen tatsächlichem Mitwirken so allmählich nicht wenige mehr als zweifeln ... Ob sein volles Einsteigen ins Berufsleben Regionalliga-Basketball überhaupt noch zulässt, muss sich in Kürze zeigen.
Das erste Viertel gehörte mit 22:12 voll und ganz dem ambitionierten Aufsteiger. Erst im zweiten Abschnitt präsentierte sich das Gästeteam etwas stabiler und verkürzte den Rückstand bis zur Pause auf nur mehr vier Zähler (38:42). Doch das war´s offensichtlich. Die Treuchtlinger bauten ihrerseits den Vorsprung nach dem Wechsel wieder kontinuierlich aus und sicherten sich die ersten beiden Punkte für die Tabelle.
Es spielten Florian Börstler (3), Rich Ware (11), Marc Wartenberger (8), Fabian Kirchhoff (7), Nino Ekambi (17), Dustin Hohnholtz (0), Mark Grube (20) und Christoph Pölt (4).
Weiter geht´s am kommenden Samstag mit dem ersten Auftreten zu Hause an der Dachauer Straße. Gegner sind um 18.30 Uhr die Coocoon Baskets Weiden, die ihr Auftaktspiel mit 100:89 gegen Oberhaching gewannen.
Wer spielt in der 1. Regionalliga SüdOst ?
In der 1. Basketball-Regionalliga SüdOst spielen 14 Teams aus den Bundesländern Bayern, Sachsen und Thüringen.
Nach der Endabrechnung winkt den ganz Oberen der Aufstieg in die Pro B, die inzwischen in Nord und Süd zweigeteilt ist, ganz unten wird abgestiegen in die 2. Regionalliga.